Bauernregeln heute

Bauernregeln im August

Im August reifen Korn und Trauben. Seine Regeln drehen sich um Tau und Regen, die mal als Honig für den Wein, mal als Gift für die Ernte gelten. Der große Lostag ist Bartholomäus am 24. August.

Regeln für den ganzen August

  • Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
  • Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
  • Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
  • Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most.
  • Im August blüht der Schnee für den nächsten Winter, wenn weiße Wolken ziehen.
  • Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.
  • Nasser August macht teure Kost.
  • Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
  • Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter.
  • Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.

Der August Tag für Tag

  1. 1.

    Petri Kettenfeier

    • Ist’s von Petri bis Lorenzi (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
    • An Petri Kettenfeier von diesem Ort ziehen die Störche fort.
  2. 2.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
  3. 3.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.
  4. 4.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Nasser August macht teure Kost.
  5. 5.

    St. Oswald (Maria Schnee)

    • Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein.
    • Regen an Maria Schnee tut dem Korn empfindlich weh.
  6. 6.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
  7. 7.

    St. Afra, (Maria Schnee)

    • An Sankt Afra Regen kommt für den Bauer ungelegen.
    • An Sankt Afra Regen fällt, den Bauern es noch lange quält.
    • Regen an Mariä Schnee tut dem Korn empfindlich weh.
  8. 8.

    St. Dominikus

    • Ist’s an Domini sehr heiß, wird der Winter lang und weiß.
    • Ist’s heiß an Sankt Dominikus, der Winter mit strenger Kälte kommen muss.
    • Auf Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter folgen muss.
    • Je mehr Dominikus schürt, je länger man im Winter friert.
    • Bei Hitze an Sankt Dominikus ein strenger Winter kommen muss.
  9. 9.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
  10. 10.

    St. Laurentius

    • Sankt Laurenz mit heißem Hauch, füllt dem Bauern Fass und Schlauch.
    • Sankt Lorenz kommt in finstrer Nacht ganz sicher mit Sternschnuppenpracht.
    • Sollen Obst und Trauben sich mehren, dürfen mit Laurenz die Wetter aufhören.
    • Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut.
    • Laurenz im Sonnenschein, wird der Herbst gesegnet sein.
    • Ist’s von Petri (1. August) bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß.
    • Kommt Laurentius daher, wächst das Holz nicht mehr.
    • Laurenzi hol’s Wämsi, hol Schuh und Strümpf.
  11. 11.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.
  12. 12.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
  13. 13.

    St. Hippolyt / St. Kassian (Cassianus)

    • Wie das Wetter an Hippolyt, so es mehrere Tage geschieht.
    • Wie das Wetter zu Kassian, hält es viele Tage lang.
  14. 14.

    Regeln zu diesem Tag

    • Leuchten vor Mariä Himmelfahrt die Sterne, dann hält sich das Wetter gerne.
  15. 15.

    Maria Himmelfahrt

    • Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag.
    • Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt, wird es schönen Herbst bedeuten. Sagt das Sprüchlein allen Leuten.
    • Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse.
    • Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt.
    • Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein.
    • Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag.
  16. 16.

    St. Rochus

    • Wenn Sankt Rochus trübe schaut, kommen die Raupen in das Kraut.
  17. 17.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
  18. 18.

    St. Agapitus

    • Holz, an Agapitustag geschlagen, fault nicht bis zum „Jüngsten Tag“.
  19. 19.

    St. Sebaldus

    • Regnet’s an Sankt Sebald, nahet teuere Zeit sehr bald.
  20. 20.

    St. Bernhard

    • Wie der Sankt Bernhard ist, man auch den September misst.
  21. 21.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Der Tau tut dem August so not, wie jedermann das täglich Brot.
  22. 22.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr.
  23. 23.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.
  24. 24.

    St. Bartholomäus (Bartheltag)

    • Wie sich das Wetter am Bartheltag stellt ein, so soll’s den ganzen September sein.
    • Wie Bartholomäus sich hält, so ist der ganze Herbst bestellt.
    • Liegt Reif um den Barthelmtag offen, so ist ein warmer Herbst zu hoffen.
    • Bleibt St. Barthol im Regen steh’n, ist ein guter Herbst vorherzuseh’n.
    • Sind Lorenz (10. August) und Bartel schön, bleiben die Kräuter noch lange stehn.
    • Bartholomä voll Sonnenglut macht Wein und Reben stark und gut.
    • Bartholomä-Mann werden d'Nuss'n braun
    • Um Barthelmä schaut der Schnee über's Joch her.
  25. 25.

    St. Ludwig

    • Wenn im März die Veilchen blühn, an Ludwig oft die Schwalben ziehn.
  26. 26.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft.
  27. 27.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
  28. 28.

    St. Augustin

    • An Augustin gehen die warmen Tage dahin.
    • Um Augustin ziehn die Wetter hin.
    • Um die Zeit von Augustin gehn die warmen Tage hin.
  29. 29.

    In unserer Quelle ist für diesen Tag keine eigene Regel verzeichnet. Regel für den ganzen August:

    • Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein.
  30. 30.

    St. Felix

    • Bischof Felix zeigt an, was wir 40 Tag’ für Wetter han.
  31. 31.

    St. Raimund

    • Sankt Raimund treibt die Wetter aus.

Regeltexte: Wikipedia-Artikel „Liste von Bauernregeln“ (Version vom 30. September 2026), Autoren siehe Versionsgeschichte, Lizenz CC BY-SA 4.0. Verändert: nach Kalendertagen geordnet, Gedankenstriche durch Kommas und Verweispfeile durch „siehe“ ersetzt, mit „oder“ angegebene Varianten als eigene Regel aufgeführt, Anmerkungen teils abgesetzt, Zeilenumbrüche vereinheitlicht. Die Zusammenstellung der Regeln auf dieser Seite steht ebenfalls unter CC BY-SA 4.0. Einleitungen und eigene Erklärtexte: © SWKM GmbH.